In der Nacht auf Sonntag bewegte sich im Unterwallis spürbar die Erde. Das Beben dürfte aber zu schwach gewesen sein, um Schaden anzurichten. Das Wallis ist das Gebiet mit dem höchsten Erdbebenrisiko.

im Unterwallis zwischen Martigny und Sierre lag das Epizentrum des Bebens vom 7. April. (Bild: Schweizerischer Erdbebendienst)
Ein Leserreporter aus dem Wallis schreibt, er sei durch das Beben aufgewacht. Ein anderer erklärt, er habe seinen Schrank wanken sehen. Laut mehreren Berichten dauerte das Beben mehrere Sekunden. Wie auf der Website des Schweizerischen Erdbebendiensts (SED) zu erfahren ist, hatte das Beben von 1.16 Uhr eine Stärke von 2,7 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag zwischen Martigny und Sierre. Ein erstes, schwächeres Beben hatte es kurz nach Mitternacht ganz in der Nähe gegeben.
Zuletzt hatte die Erde in der Schweiz Ende Februar gebebt. Was der SED damals nach dem Beben im Tessin mit einer Stärke von 3.0 auf der Richterskala geschrieben hat, dürfte auch für das Wallis gelten: Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.
Schwache Erdbeben sind in der Schweiz keine Seltenheit. Rund drei- bis viermal pro Jahr bebt hierzulande die Erde leicht – das Wallis ist laut SED die am stärksten gefährdete Region, gefolgt von Basel. Zuletzt war das Tal Anfang Februar von einem leichten Erdbeben mit Stärke 3,2 erschüttert worden.
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